Laufen für den guten Zweck
Heute fand der alljährliche J.P. Morgan Lauf in Frankfurt am Main statt. Ein gigantisch großer "Volkslauf" - und mit gigantisch groß meine ich nicht etwa die Strecke, sondern die Teilnehmerzahl. Weit über 60.000 Teilnehmer pilgern jährlich nach Frankfurt um die knapp 6 km kurze Strecke (5,6 km) schnellst möglich hinter sich zu bringen.
Die Erlöse der Veranstaltung werden für Gute Zwecke gespendet. Da macht das Laufen doch gleich doppelt spaß!
Hals- und Beinbruch
Das Leistungsspektrum der Teilnehmer ist dabei extrem weit gefächert. Die schnellsten sprinten die 3,5 Meilen in weniger als 17 Minuten, während andere weit über eine Stunde über die Strecke schlendern. Auch wenn der Gemeinschaftsgedanke hierbei im Vordergrund stehen mag, so macht gerade diese Vielfalt der Läufer das Event - zumindest für die ambitionierten Läufer - zu einer Tortur, denn schneller als man reagieren kann stolpert man über kreuzende Beine oder läuft auf plötzlich stoppende Läufer auf. Immer wieder habe ich andere Teilnehmer am Rand liegen sehen. Teilweise verletzt und teilweise aber auch völlig überanstrengt nach Luft schnappend, am Übergeben oder sogar zusammengebrochen.
Bei aller Liebe zum Sport: Solche Events sollen euch Spaß bringen. Kennt eure Grenzen! Wenn ihr diese dann überschreiten wollt, macht dies unter Aufsicht und einem vernünftigen Training.
Neue Bestzeiten in Frankfurt
Trotz der, durch die Menschenmengen, erschwerten Wettkampfbedingungen konnte ich gleich drei neue persönliche Bestzeiten aufstellen:
- 1 km (4:11)
- 1 Meilen (7:04)
- 5 km (22:55)