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Wellness statt Trainingslager

#roadtosub40 – Woche 9/16

Rückschlag

Woche 9 stand auf dem Plan und wer mir auf Strava folgt, wird mitbekommen haben, dass ich mein Trainingspensum nicht mal im Ansatz erfüllen konnte. Leider meint es das Glück momentan nicht gut mit mir, denn die letzten 3 Wochen nehme ich so ziemlich alles mit, was meinem Ziel im Weg stehen könnte. Nachdem ich also bereits durch eine Bronchitis und einen verklemmten Brustwirbel Zwangspausen einlegen musste, habe ich am Dienstag unmittelbar nach der ersten Einheit für diese Woche ziemliche Halsschmerzen bekommen. Ich war wohl noch nicht fit genug, für so eine harte Trainingseinheit! (10km TDL in 4:20 min/km)

Diagnose: Angina! Na toll! Mir geht es eigentlich wirklich gut, es schmerzt und nervt einfach nur – und so ringe ich lange mit mir, das Intervalltraining am Donnerstag auszulassen und mich zu schonen. Mein Immunsystem scheint noch zu geschwächt zu sein und ich nehme ja schließlich Antibiotikum – das macht die Sache nicht besser. Ganz im Gegenteil.

 

Wellness in den Bergen

Also schaue ich mit Vorfreude ins lange Wochenende, welches ich mit meiner Liebsten und natürlich auch mit meinen Laufschuhen in den Bergen im Alpinresort Schillerkopf verbringen werde. Ein bisschen Wellness wird mich bestimmt wieder auf die Spur bringen! Und überhaupt – Höhentraining soll ja gut sein 🙂

Das Hotel kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen um mal ein paar Tage abzuschalten. Bei meinem nächsten Besuch, werde ich aber definitiv mein Mountainbike mitnehmen, denn keine 5 Gehminuten entfernt befindet sich der Bikepark Brandnertal.

Bereits vor der Anreise bin ich frei von Halsschmerzen und fühle mich topfit. Ich kann es kaum erwarten in den Bergen ein paar Kilometer zu machen.

Am Sonntag war dann Anreisetag. Nach einer kleinen Stärkung und einer kurzen Runde in der Infrarotkammer wollte ich dann endlich raus, doch es hatte gerade mal 5°C und es regnete in Strömen. Soll ich das wirklich machen? Ich habe doch erst am Dienstag gemerkt, wie anfällig mein Immunsystem noch ist. Nein! Diesmal bin ich schlauer.

Aber so ganz ohne Laufen ging es dann doch nicht. Für was gibt es Fitnessräume mit Laufbändern in vernünftigen Hotels? Immerhin Nochmal gute 10 km Indoor gelaufen. Eigentlich so garnicht mein Fall, aber ich fühlte mich danach wieder richtig gut. Jeder, der sich dem Laufen verschrieben hat, kennt das Gefühl, wenn man nicht laufen darf. Man fühlt sich wie ein Löwe im Käfig. Ich war zwar irgendwie immer noch im Käfig, aber immerhin habe ich ausreichend Auslauf bekommen. 🙂

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen

lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren… bla bla blaaaa! So schnell ein Antibiotikum einem helfen kann, so schnell kann es auch etwas kaputt machen – und da ich ja zur Zeit alles mitnehme, was meinem Plan „#roadtosub40“ im Wege stehen könnte, sollte sich daran auch in der letzten Nacht von Woche 9 nichts ändern.

Nachdem ich gerade mal 2 Stunden im Hotelzimmer lag und Schäflein zählte, wurde ich mit einem unbehaglichen Gefühl in der Speiseröhre wach. Ich wusste erst garnicht so recht wie mir geschieht. Was ist das? Wer hat da glühende Kohlen in meinen Rachen geschoben?

Sodbrennen! Nicht nur so ein bisschen, sondern so sehr, wie es bisher nicht kannte. Eine gute Stunde lag ich wach im Bett, trank Unmengen an Wasser und Tee und habe es letztlich nur mit einer Schmerztablette und voller Hoffnung, dass morgen alles vorbei ist, geschafft wieder einzuschlafen.

Natürlich war dem nicht so – ganz im Gegenteil. Die Magensäure hat meine Speiseröhre verletzt. Jede der folgenden Mahlzeiten wurde eine schmerzhafte Tortur.

 

Aufgeben?

Und damit nicht genug, wird das für mich wieder einige Trainingsfreie Tage bedeuten. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht darüber nachgedacht hätte, mein Projekt #roadtosub40 aufzugeben. Doch ein Aufgeben kommt für mich nicht in Frage. Ich werde, sobald ich wieder kann, alle Kraft in mein Ziel stecken und weiter trainieren. Zu verlieren habe ich schließlich nichts.

Und sollte ich es dieses Jahr nicht schaffen, geht es im Januar von vorne los!

 

km Woche 9: 21

km #roadtosub40: 299,6

 

In diesem Sinne,

bleibt sportlich! 🙂

One thought to “#roadtosub40 – Woche 9/16”

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